Implantate als vollwertiger Zahnersatz

Implantate – So sicher und fest wie eigene Zähne.

Wer  wünscht  sich  das  nicht?  Sicher  kauen  und  selbstbewusst  lachen  können  mit  festsitzenden  Zähnen.

Implantate machen das möglich: Mit ihnen können fehlende Zähne ersetzt und herausnehmbarer Zahnersatz  sicher  verankert  werden.  Diese  Vorteile  haben  jetzt  auch  die  gesetzlichen  Krankenkassen  erkannt:

Seit dem 1.1.2005 bezuschussen sie auch implantatgetragenen Zahnersatz.
 

Was sind Implantate?

implantat_5786520_megaZahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingepflanzt werden, um verloren gegangene Zähne zu ersetzen. Sie tragen Einzelkronen oder Brücken und sie können herausnehmbaren Zahnersatz (Teil-oder Totalprothesen) sicher verankern.

Zahnimplantate werden schon seit mehreren Jahrzehnten eingesetzt und sind heute eine bewährte und sichere Behandlungsmethode zur Wiederherstellung der Kaufunktion.

Fast alle Implantate bestehen heute aus hochreinem Titan, das besonders gewebefreundlich ist und mit dem Knochen einen sicheren Verbund eingeht. Sie haben eine zylindrische Form (mit oder ohne Schraubengewinde). Ihre Länge beträgt je nach Erfordernis 6-20 mm und ihr Durchmesser 3-7 mm.

 

 

 

 

 

Wann sind Implantate für Sie sinnvoll?

  • sinnvoll als Ersatz von einzelnen (z.B. unfallbedingt verloren gegangenen) Zähnen
  • sinnvoll  zum Schließen größerer Zahnlücken
  • sinnvoll  zum Ersatz fehlender hinterer Backenzähne Bei stark reduzierter Restbezahnung
  • sinnvoll  bei völliger Zahnlosigkeit zur Verankerung von herausnehmbarem Zahnersatz.

 

Voraussetzungen für Implantate

  • Ausreichendes Knochenangebot für die Implantatverankerung.
  • Genügend Platz für den prothetischen Aufbau (Kronen und Brücken).
  • Gute Mundhygiene
  • Abgeschlossenes Kieferwachstum.

 

Wann können keine Implantate eingesetzt werden?

  • Bei herabgesetzter Immunabwehr
  • Bei nicht eingestelltem Diabetes
  • Bei schweren Erkrankungen von Herz, Leber, Niere oder des Blutes
  • Bei generalisierten Erkrankungen des Bindegewebes oder des Knochens (z. B. Rheuma)
  • Bei erhöhter Blutungsneigung
  • Bei schweren psychischen Erkrankungen, Drogenmissbrauch und starkem Rauchen.

Neben diesen allgemeinmedizinischen Gegenanzeigen für eine Implantation gibt es noch sog. lokale Gegenanzeigen:

  • Unzureichendes Knochenangebot
  • Schlechte Knochenqualität
  • Mögliche Gefährdung von Nerven oder Nachbarzähnen
  • Unzureichende Mundhygiene Erkrankungen des Kieferknochens, der Mundschleimhaut oder des Zahnhalteapparates
  • Ungeklärte Schmerzzustände im Kieferbereich
  • Ungünstige Bissverhältnisse Zähneknirschen
  • Nicht abgeschlossenes Kieferwachstum.

 

Was sind Ihre Vorteile von Implantaten?

 Implantate sind so fest wie eigene Zähne. Das gibt Sicherheit beim Kauen und SprechenErhalt des Knochens (nach dem Ziehen eines Zahnes schrumpft der Knochen in diesem Bereich. Durch das baldige Einsetzen eines Implantates kann das verhindert werden) Schonung gesunder Nachbarzähne (es müssen keine gesunden Zähne für eine Brücke beschliffen werden)

Fester Halt: Implantate sind so fest wie eigene Zähne. Das gibt Sicherheit beim Kauen und Sprechen.

Für einen Patienten, der seit Jahren nicht mehr fest zubeißen konnte oder wegen einer unvorteilhaften Prothese nicht mehr herzhaft gelacht hat, werden Implantate eine besonders große Hilfe sein. Auf eine seit Jahren störende Gaumenabdeckung kann durch Implantate verzichtet werden – man schmeckt und fühlt dann wieder wie früher. Mit einem Satz: Die Lebensqualität steigt wieder deutlich!

 

Welche Risiken gibt es?

Wie bei jeder Operation kann es auch während einer Implantation zu Komplikationen kommen. Das können Verletzungen von Nerven und Nachbarzähnen, Blutungen und die Eröffnung der Kieferhöhle sein. Durch eine sorgfältige Untersuchung, Planung und Vorgehensweise und mit entsprechender Erfahrung des Operateurs können solche Komplikationen weitgehend vermieden werden.

Zu den möglichen Komplikationen nach einer Implantation zählen Wundheilungsstörungen und Infektionen, die zum Implantatverlust führen können. Auftretende Schwellungen und Blutungen können i.d.R. medikamentös beherrscht werden.

Als Spätkomplikationen können chronische Infekte auftreten, die zum Knochenabbau und Implantatverlust führen können.

 

Wie lange halten Implantate?

Die o.g. Risiken gehören zur Ausnahme bei einer Implantatbehandlung. Die durchschnittliche Einheilungsrate von Implantaten liegt über einen Zeitraum von 10 Jahren bei weit über 90 %.
Zum Vergleich: Herkömmliche Brücken haben eine Erfolgsquote von ca. 80 % nach 10 Jahren, E i n z e l k r o n e n von ca. 75 %. Zähne mit Wurzelfüllungen haben sogar nur eine Erfolgsquote in Höhe von etwa 50 % nach 10 Jahren.

Sie sehen: Alles deutet darauf hin, dass Implantate langfristig die höchste Erfolgsquote haben.
Übrigens: Es gibt keine Altersbegrenzung nach oben für eine Implantatversorgung. Gerade im höheren Alter können Implantate ganz wesentlich die Lebensqualität und Gesundheit steigern, weil mit ihnen wieder ein normales und kräftiges Kauen möglich wird.

Die Haltbarkeit von Implantaten hängt auch wesentlich davon ab, wie sie gepflegt werden. Genauso wie bei eigenen natürlichen Zähnen ist eine regelmäßige und sorgfältige häusliche Mundpflege erforderlich.

Dazu kommen halbjährliche Kontrollen durch den Zahnarzt und professionelle Reinigungen in der Praxis.

 

Was kosten Implantate?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden. Die Kosten hängen verständlicherweise von der Anzahl, dem Aufwand, der Schwierigkeit und den Ansprüchen des Patienten ab.
Sie erhalten in jedem Fall vor Beginn der Behandlung eine eingehende Beratung und einen detaillierten Heil-und Kostenplan.

Private Versicherer erstatten i.d.R. die Kosten entsprechend der vertraglichen Vereinbarung.

Seit dem 1.1.2005 bezuschussen auch gesetzliche Krankenkassen implantatgetragenen Zahnersatz.

Damit sind gesetzlich versicherte Patienten nicht mehr wie bisher gezwungen bei Zahnlücken eine Brücke zu wählen.

Sie können sich jetzt für implantatgetragene Kronen entscheiden und erhalten trotzdem einen Zuschuss von ihrer Krankenkasse.

Bedenken Sie bei Ihrer Entscheidung für Implantate: Die finanziellen Aufwendungen erscheinen in einem anderen Licht, wenn durch Implantate Ihre Lebensqualität und Gesundheit wesentlich verbessert wird.

 

Langjährige Erfahrung

Wir verfügen in unserer Praxis über eine mehr als 15jährige Erfahrung in der ImplantatBehandlung. Dabei werden ausschließlich Implantate renommierter deutscher Hersteller verwendet, wie z.B. TIOLOX ® und ANKYLOS ® Implantate.

Durch die enge Zusammenarbeit mit spezialisierten deutschen Dentallabors ist gewährleistet, dass auch der Zahnersatz auf den Implantaten perfekt passt und höchsten ästhetischen Ansprüchen genügt. Implantate sind Vertrauenssache und erfordern Kompetenz und Erfahrung von Seiten des Zahnarztes. Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin: